Probleme bei der Transition

trans Personen haben in der Schweiz erhebliche Probleme, «ihre» Transition, also die Geschlechtsangleichung, praktisch zu bewerkstelligen. Sie treffen auf ein Gesundheitswesen, das auf trans Persoen und ihre Nöte denkbar schlecht vorbereitet ist. Nach wie vor ist  Transgendergesundheit  unter den meisten  Behandler:innen kein Thema; Versicherungsärzt:innen «glänzen» durch fachliche Unkenntnis. 

Erschwerend hinzu kommen massive Vorurteile vieler  Beschäftigter im Gesundheitswesen gegenüber trans Personen: Das negative Spektrum der persönlichen Einstellungen/Handlungsmuster gegenüber trans Personen  reicht von Ignoranz, Lächerlichmachen bis hin zu offenen Feindseligkeiten. 

Zudem gibt es Probleme mit dem Schweizer Nationalismus: Per Gesetz müssen Behandlungen  in der Schweiz stattfinden, damit sie die Krankenkassen finanzieren. 

Da es nur sehr wenig trans Personen gibt, die medizinischen Bedarf haben, verfügen insbesondere Schweizer Genderchirurg:innen oft nicht über ausreichende Behandlungsroutine/Fallzahlen.

Es ist fast die Regel, dass sich trans Personen von Krankenkassen schikaniert fühlen …

Worum geht es?

Wir stellen in dieser Rubrik besonders gravierende «Fälle» vor, die die Problematik der Gesundheitsversorgung exemplarisch aufzeigen, wir wollen aber auch berichten, wie wir diese Problemfälle gemeinsam mit den Stakeholdern einer positiven Lösung zuführen können/konnten. Unser Anliegen ist es ja, die Situation von trans Personen im Schweizer Gesundheitswesen zu verbessern. Uns geht es um positive Ansätze in Richtung einer guten trans Gesundheitsversorgung; Meckern allein hilft niemandem weiter.

Fälle

Der unmögliche Antrag

«Gerne teilen wir Ihnen unsere Stellungnahme mit» Mühselige Erfahrungen mit der führenden Schweizer Grundversicherung CSS Jahrzehntelange Mimikry Regula ist eine 65-jährige trans Frau aus der

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